"Villa" Rosenberg und das Leben drumrum

Rückblick Teil 2

Wir schauen uns verschiedene Fertighäuser an und zeichnen einen groben Entwurf, damit gehen wir dann zu zwei Architekten, bei denen uns ihr Stil gefällt und im Kundenkreis meines Pas` einige schon gute Erfahrungen gemacht haben.

Der erste macht einen guten Eindruck, aber ist etwas zu reserviert und bietet uns leider nicht an, einen ersten kostenlosen Entwurf zu zeichnen.

Nr. 2 ist das schon aufgeschlossener, und hört sich unsere Wünsche an und zeichnet uns dann 2 unterschiedliche Entwürfe.

In der Zwischenzeit haben wir uns auch mit Bauherren von Nr. 2 unterhalten und sind uns ziemlich sicher das er den Zuschlag erhalten wird.

Einer seiner Entwürfe sagt uns zu und wir entscheiden uns für ihn.

Wir geben unsere Änderungswünsche an und die werden auch gut umgesetzt.

Nun stehen weitere organisatorische Aufgaben an:

das Gründstück muss geteilt,

neu vermessen,

überschrieben

und eingetragen werden.

Und wir brauchen einen Kredit *Hilfe*

Also wird ein Termin bei der Anwältin vereinbart, die nach Sichtung der Akten uns dann eröffnet, das ein Teil des Grundes im Betriebsvermögen ist und wir das nach Entnahme versteuern müssen.

Die ersten Kosten die so nicht geplant waren und jetzt ja auch noch nicht abzuschätzen sind.

Natürlich erhöht die Gemeinde gerade jetzt den Bodenrichtwert *ahh*

Wir beginnen das Grundstück zu roden……..

der Vermesser wird bestellt und unser Grundstück ist nun 652 qm groß.

Die Bankgeschichte zieht sich hin und uns läuft der Zins davon.

Die Förderung des Landes ist zu langwierig und auch für kinderlose nicht gerade sehr attraktiv.

Endlich steht der Notartermin und das Grundstück gehört endlich mir.

Wir verabschieden uns noch in unsern wahrscheinlich für längere Zeit letzten Urlaub, eine Woche nach Santorini.

Wir sind gut erholt zurück, die Papiere sind da und wir können nun auch den Kreditvertrag abschließen

Und prompt geht das nervenaufreibende Bauherren Leben auch gleich los…

Ich vereinbare in meinem Urlaub noch kurzfristig den Termin zur Eintragung der Grundschuld, werde am nächsten morgen noch dazwischen geschoben und steh kurz nach neun im Notariat auf der Matte.

Gebe die Papiere ab und dann eröffnet mir die Dame am Empfang das mein Mann auch dazu kommen muss.

Waaas?! die Bank hat gesagt, ich bin Eigentümerin und nur ich muss kommen.

Also scheuche ich meinen Mann innerhalb von 10Min hier her, denn sonst wäre der Termin geplatzt und als berufstätige Pendler ist es schier unmöglich, einen Notariatstermin zu bekommen, ohne Urlaub zu nehmen.

Mein Mann ist auf dem Grundstück zugange um das letzte Gestrüpp zu beseitigen und muss daheim noch seinen Ausweis holen und rast dann, in den Gartenklamotten zum Notariat.

Den Strafzettel hätte ich der Bank in Rechnung gestellt.

Der Notar ist freundlich, wartet, die Unterschriften sind gleich erledigt und wir können wieder verschwinden.

Den Bankberater mache ich am nächsten Tag vor seinem Kollegen rund, und er entschuldigt sich dann ganz kleinlaut mit einer guten Flasche Wein bei uns.

Wir schließen dann auch noch die nötigen Versicherungen ab und hoffen, wenn wir das Geld dann brauchen, das besser funktioniert.

Unserem Architekten müssen wir dann auch ein bisschen in den Hintern treten, dass endlich die Maurer Ausschreibungen rausgehen und wir bald loslegen können.

Wir möchten gerne vor dem Winter das Haus soweit dicht haben um uns dann dem Innenausbau widmen zu können.

 

Die Ausschreibungen sind da und wir entscheiden uns.

Dank schlechter Auftragslage der Maurer können wir den Preis noch drücken und auch unser Wunschtermin kann eingehalten werden.  

 

 

12.8.07 15:17

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